Ein schwieriges Programm hatten die Gleisdorfer am vergangenen Wochenende zu bestreiten. Die vom Verletzungspech geplagten Spieler von Sasa Jovanovic konnten aber zumindest einen Teilerfolg verbuchen.
Aber alles der Reihe nach.
Am Samstag fand das letzte Heimspiel im Grunddurchgang statt. Zu Gast war der VBK Klagenfurt. Die Kärtner traten mit nur einem Österreicher in der Grundsieben an. Um aus eigener Kraft die Playoffs zu fixieren mussten 3 Punkte her. Leider verlief der Anfang aber ganz und gar nicht nach Plan. Die Gleisdorfer haben den Anfang verschlafen und kamen gleich mit 19:25 und 15:25 mit 2:0 in Sätzen in den Rückstand. Die lautstarke Kopfwäsche rüttelte die Männer aus Gleisdorf wach, und endlich konnten sie zeigen zu was sie im Stande sind. Mit einem sehr druckvollem Spiel und wenigen Eigenfehlern konnte der dritte Satz mit 25:20 gewonnen werden. Dieses Spiel konnte aber nicht zu ende gebracht werden und die Klagenfurter konnten den vierten, und somit das Match, gewinnen.
Am Sonnatg durften der VCG, bereits um 9 Uhr früh, die Reise nach Arbesbach antretten. Heute wollten sie die Niederlage vom Samstag ausblenden, und zeigen das auch gegen Arbesbach vielleicht was möglich ist. Ohne Rücksicht auf Verluste starten die nur zu acht angereisten Mannen (inkl. Trainer Jovanovic) in den ersten Satz. Von Anfang waren die Gleisdorfer in Führung und nach 5:8 in der ersten 13:16 in der zweiten Auszeit konnte der Satz klar mit 25:21 gewonnen werden.
Überrascht von den starken Gleisdorfer kamen die Gastgeber immer stärker ins Spiel. Das hohe Risiko am Service von Arbesbach, wurde leider belohnt und die Gleisdorfer konnten dem nichts endgegen stellen.
Spannender verlief der dritte Satz. Immer recht ausgeglichen konnte der VCG insgesamt 6 Satzbälle abwehren und den Satz mit 30:28 gewinnen.
Sichtlich erschöpft von den Strapazen und ohne Möglichkeit die Spieler zu schonen, kämpfen die Gleisdorfer mit Konzentrationproblemen und machten unnötige Eigebfehler was zu einem Satzausgleich zum 2:2 führt.
Der hart umkäpfte letzte und entscheitende Satz hatte turbulender Szenen in sich. Immer Ausgeglichen bis 10:8 für die Gastgeber, musste Johannes Leiner das Spielfeld aufgrund einer Magenverstimmung frühzeitig verlassen. Trainer Sasa Jovanovic feierte somit sein Comeback als ältester Spieler in der gesamten AVL. Der VCG käpfte weiter, doch mussten sie sich mit 15:13 geschlagen geben.
Das war der erste Punktgewinn in der Vereinsgeschichte der Gleisdorfer in Arbesbach.